person

Johann Ebenspanger

 

* 03.05.1835 in Kukmirn
† 24.01.1903

 

Lehrer, Sekretär im Schulinspektorat, Professor
  


Sollte nach dem Willen seines Vaters das Schneiderhandwerk kernen. Pfarrer Andreas Gruber und Senior Matthias Kirchknopf bewogen den Vater jedoch, ihn studieren zu lassen. Er besuchte die Volksschule in Kukmirn und Körmend und 1859 bis 1863 das Lehrerseminar in Oberschützen. 1863/64 war er Hilfslehrer in Raabfidisch, 1864/65 Erzieher in Szemes, 1965 bis 1967 an der ungarisch - deutschen Volksschule in Lugos und dann bis 1870 an der deutschen Volksschule in Liebling (Komitat Temes).

1872 wurde Ebenspanger vom Minister für Kultur und Unterricht nach Deutschland geschickt, um das dortige Schulwesen zu studieren. Er besichte viele Schulen in Sachsen und Seminare in Dresden, Weißenfels und Gotha. 1873 bis 1877 war er Sekretär im Schulinspektorat in Temesvár.Ab 1877 war er Professor in Oberschützen und dann der Direktor. Er leitete in Steinamanger und in Raab ungarische Sprachkurse. Er schrieb Gedichte in ungarischer und deutscher Sprache. 1902/3 verunglückte er durch einen Sturz von der Bibliotheksleiter.