person

Alfred Hyden

 

* 17.07. 1894 in Eisenstadt
† 04.04.1991 in Wien

 

Generalmajor
  

Hydens Vater war Major und unterrichtete an der Militärunterrealschule in Eisenstadt, die auch Alfred besuchte. Er absolvierte die Infanterie- Kadettenschule in Wien und kam als Fähnrich zum K.u.K. Infanterieregiment 76, also zum Ödenburger Hausregiment. Im Ersten Weltkrieg wurde er an der Ostfront verwundet, war dann Ausbildungsoffizier in Ödenburg und 1917 erneut im Kriegsdienst. Im Frühjahr 1918 wirkte er an der Vorbereitung des Friedens von Bukarest mit. Zu Kriegsende war er Besatzungsoffizier in Odessa.

Im Jahre 1919 trat Hyden in die Volkswehr ein und wurde 1920 in das Bundesheer übernommen. 1922 kam er als Hauptmann ins Burgenland, zum Burgenländischen Feldjäger - Bataillon Nr. 2 nach Neusiedl und dann zum Feldjägerbataillon 1 nach Eisenstadt. In der deutschen Wehrmacht diente er in Znaim und in Guben in Brandenburg, nahm am Polenfeldzug teil und kam anschließend an die Westfront. Bis 1942 war er als Besatzungsoffizier in Frankreich tätig, anschließend Kommandeur eines Regiments in Schlesien. Seit 1945 war er Generalmajor und Kommandant des Infanterieregiments "Gneisenau", gegen Kriegsende Kampfkommandant von Oderberg in Oberschlesien. Seine Pension verbrachte er in Wien und Eisenstadt.

Literatur:

  • Schlag, Gerald: Burgenland. Geschichte, Kultur und Wirtschaft in Biographien.