person

Adam Wenzel Batthyány

 

* 1722
† 1787

 

beruf
  

Er war der älteste Sohn von Ludwig Ernst Batthyány, Obergespan des Komitates Eisenburg, Kämmerer und Geheimer Rat, Generalfeldzeugmeister und Inhaber eines Infanterie - Regiments. Er lebte in Preßburg und dann in Kanizsa und in Wien. Die Herrschaft Kanizsa hatte er noch zu Lebzeiten seines Vaters erhalten. Er war Besitzer des Ludwig Graf batthyánischen Fideikommisses und eines Anteils am Strattmann - Fideikommiss. Er besaß teilweise die Herrschaft Güssing mit Stegersbach. Von seinem Onkel Fürst Karl I. erbte er weitere Besitzungen und verfügte schließlich allein über alle drei Batthyanischen Fideikommisse, darunter den Carl Fürst Batthyánischen Fideikommiss mit Enzersdorf, Fischamend, Götzendorf, allerdings ohne dem Schloss Trautmannsdorf, das der Witwensitz von Fürst Karls I. Frau Antonia Batthyány war.  Er starb während einer Reise in Südtirol.

Literatur:

  • Schober, Franz Josef, Zur Genealogie und zu den Besitzverhältnissen der Familie Batthyány vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. In: Die Familie Batthyany, Band 1. Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Bd. 139. Eisenstadt 2015
  • Polster, Gert, Die ältere Linie der Familie Batthyany im 18. Jahrhundert. In: Burgenländische Heimatblätter 2000, Heft 4 und 2001 Heft 1.