person

Dr. Elmar von Schwartz

 

* 25.08.1890 in Rotenturm
† 20.01.1962 in Würzburg

 

Professor
  


Er war der Sohn des Rotenturmer Oberlehrers Josef Schwartz. Mit 12 Jahren nahm ihn sein Bruder,damals Pfarrer in Mogersdorf, zu sich. Von Mogersdorf aus besuchte er das Gymnasium in Sr. Gotthard. 1907 trat er in den Zisterzienserorden ein und studierte an der Budapester Universität Deutsch und Latein. 1914 promovierte er zum Doktor der Philosophie mit einer Arbeit über die Lautlehre der deutschen Mundart zwischen Raab und Lafnitz. Er unterrichtete einige Jahre am Ordensgymnasium in Budapest und ging dann an die Universität München. 1934 wurde er Professor für deutsche Sprache und Volkskunde an der Pázmány - Universität in Budapest, wo er das Institut für deutsche Sprachwissenschaft und Volkskunde gründete.

1945 wurde v. Schwartz aus Ungarn vertrieben. 1950 erhielt er eine Berufung an die internationale katholische Universität in Löwen, wo er bis 1961 als Professor für deutsche Sprache wirkte. Unter seinen vielen Werken ist jenes über die deutschen Ortsnamen des Burgenlandes besonders wichtig, 1934 erschien es bereits in zweiter Auflage.

Seine Ferien verbrachte v. Schwartz immer in Bad Sauerbrunn. Dort wollte er sich im Ruhestand auf Dauer niederlassen. Er starb aber vor der Verwirklichung dieses Planes.

Literatur: Gerald Schlag, Burgenland. Geschichte, Kultur und Wirtschaft in Biographien.