Der Burgstallberg von Eisenstadt ist eine Rückfallkuppe des Leithagebirges, in einer Höhe von 305 m. Am Berggipfel und auf dem Südhang wird auf einer Fläche von 350 x 150 m  ein hallstattzeitliches Siedlungsareal vermutet. In den Jahren 1883, 1924/1925 und 1933 wurden Grabungen durchgeführt, die eine Trockenmauer aus Bruchsteinen nachwiesen. Auf ihr stand vermutlich ein Holzwehrbau. Die Bewertung des archäologischen Befundes ist schwierig, da vor allem am Südhang im Mittelalter und in der Neuzeit Weinbauterrassen angelegt wurden. Die Befestigungsanlage dürfte nicht aus der Hallstattzeit stammen, obwohl der Burgstall in dieser Zeit vermutlich dicht bebaut war, mit dem Zentrum um die Kuppe. Jedenfalls wurden große Mengen an Keramik und Bruchstücke von "Mondidolen" gefunden.

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